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Software für die Druckvorstufe

Druckvorstufe, die mitdenkt.

ArtCom entwickelt seit 1988 Software, die Datenflüsse verbindet, Produktionsplanung vereinfacht und wiederkehrende Schritte automatisiert – für Offset-, Flexo- und Tiefdruck.

Druckverfahren
Offset · Flexo · Tiefdruck · Verpackung
Prozessschritte
Datenannahme · Ausschießen · RIP · Proofing
Erfahrung
Software für die grafische Industrie seit 1988
Druckbogen mit Kontrollfeldern, aufgeschlagenes Magazin und Verpackungsmuster auf einem dunklen Arbeitstisch
Vom Druckbogen bis zur Verpackung: Die Druckvorstufe bereitet unterschiedliche Druckprodukte für die Produktion vor.

Einordnung

Was zur Druckvorstufe gehört

Die Druckvorstufe verbindet fertige Gestaltung und laufende Maschine. Hier werden Daten geprüft, Nutzen angeordnet, Farben definiert und Produktionsdaten für Platten, Zylinder oder Proofs erzeugt.

Die konkrete Reihenfolge unterscheidet sich je nach Druckverfahren und Betrieb. Entscheidend ist ein verlässlicher Datenfluss ohne unnötige Medienbrüche – vom Auftragseingang bis zur Freigabe.

  1. 01 Datenannahme und Prüfung
  2. 02 Ausschießen und Produktionsplanung
  3. 03 Farbmanagement
  4. 04 RIP, Platten- oder Zylinderdaten
  5. 05 Proofing und Freigabe

Druckverfahren

Drei Verfahren, drei Schwerpunkte

Datenprüfung, Farbmanagement und Freigabe bleiben verfahrensübergreifend gleich. Unterschiedlich ist, was am Ende der Vorstufe entsteht – Druckplatte, Druckform oder gravierter Zylinder.

Rollenoffsetmaschine mit laufender Papierbahn im Mehrfarbendruck

Offset

Schwerpunkt auf Bogenmontage und Plattenbelegung: Nutzen anordnen, Platten sinnvoll belegen und den Rüstaufwand am Plattenwechsel senken.

Nahaufnahme einer Flexo-Druckform aus Photopolymer mit Strichcode und Schrift im Relief

Flexo

Schwerpunkt auf der Anordnung der Druckformen und der Rasterung: Sleeves und Nutzen platzieren, Raster und Tonwertkurven abstimmen.

Nahaufnahme eines gravierten Druckzylinders mit Rasterzellen und Reliefflächen

Tiefdruck

Schwerpunkt auf Zylinderlayout und Gravurdaten: Umfang und Rapport planen, Gravurdaten sowie Rasterparameter erzeugen.

Produktionsalltag

Wiederkehrende Aufgaben gezielt lösen

Nicht jedes Problem braucht ein Komplettsystem. ArtCom-Module lassen sich passend zum vorhandenen Prozess einsetzen und verbinden.

Druckplanung und Plattenwechsel

Auftragsreihenfolgen und Plattenbelegung so planen, dass Rüstaufwand und Materialeinsatz sinken.

Impose PlateManager

Farbkonsistenz und Softproof

Farbräume kontrolliert transformieren und Druckergebnisse verlässlich am Bildschirm beurteilen.

ColorXChange PressProof Softproof

Datenannahme und Freigaben

Meilensteine, Datenstände und Freigaben browserbasiert zusammenführen und überwachen.

WebCheck

PDF-Prüfung und Versionsvergleich

Produktions-PDFs im Browser prüfen, Farbauszüge untersuchen und Änderungen zwischen Datenständen sichtbar machen.

PressLens

Ablauf

Ein möglicher Workflow mit ArtCom

Die Module können einzeln oder als verbundene Bausteine eingesetzt werden. Der genaue Ablauf richtet sich nach Druckverfahren, Maschinenpark und vorhandenen Systemen.

  1. 01

    Daten annehmen

    Datenstände, Termine und Freigaben organisieren.

    WebCheck
  2. 02

    Produktion planen

    Nutzen, Aufträge und Platten effizient anordnen.

    Impose · PlateManager
  3. 03

    Farbe steuern

    Farbräume transformieren und Farbeinsatz optimieren.

    ColorXChange
  4. 04

    Daten erzeugen

    RIP-, Platten- oder Zylinderdaten ausgeben.

    DLManager · FlexoManager
  5. 05

    Prüfen und freigeben

    Ergebnisse am Bildschirm kontrollieren und abstimmen.

    PressProof · Softproof

Technologiebasis

Unter der Haube

Bewährte Komponenten für Rendering, Rasterung, Trapping und Automatisierung bilden die technische Basis vieler ArtCom-Lösungen.

Seit 1988

Software aus Bremen für die grafische Industrie

ArtCom wurde von einem Informatiker-Team der Universität Bremen gegründet. Heute werden die Lösungen in der Tiefdruck- und Offsetvorstufe sowie im Flexodruck weltweit eingesetzt.

1988
Gründung mit Fokus auf Computergrafik und Software für die grafische Industrie.
Weltweit
Systeme für Tiefdruck, Offset, Flexo und die zugehörigen Produktionsprozesse.
Bremen
Entwicklung und persönlicher Support an einem Standort.

Häufige Fragen

Fragen zur Druckvorstufe

Was versteht man unter Druckvorstufe?

Die Druckvorstufe umfasst alle Arbeitsschritte zwischen fertiger Gestaltung und Druckmaschine: Datenannahme und -prüfung, Ausschießen, Farbmanagement, RIP, Plattenbelegung beziehungsweise Zylindergravur sowie Proofing und Freigabe.

Welche Software wird in der Druckvorstufe eingesetzt?

Je nach Druckverfahren kommen Workflow- und RIP-Systeme, Werkzeuge für Datenprüfung und Ausschießen, Farbmanagement- und Proofing-Lösungen sowie Software für Plattenbelegung oder Zylinderlayout zum Einsatz.

Wie unterscheiden sich Offset-, Flexo- und Tiefdruckvorstufe?

Im Offsetdruck liegt ein Schwerpunkt auf Bogenmontage und Plattenbelegung, im Tiefdruck auf Zylinderlayout und Gravurdaten, im Flexodruck auf der Anordnung von Druckformen und der Rasterung. Datenprüfung, Farbmanagement und Freigabe bleiben verfahrensübergreifend wichtig.

Kann die Druckvorstufe automatisiert werden?

Ja. Viele wiederkehrende Schritte von der Datenannahme über Produktionsplanung und RIP bis zur Kontrolle und Freigabe lassen sich automatisieren. Welche Module sinnvoll sind, hängt vom vorhandenen Workflow und Druckverfahren ab.

Aufgaben der Druckvorstufe im Detail

Nächster Schritt

Lassen Sie uns über Ihre Druckvorstufe sprechen

Wir betrachten Ihren aktuellen Workflow und klären gemeinsam, an welchen Stellen Automatisierung und Integration den größten Nutzen bringen.